Am Freitag, den 20. März 2026 war CoderDojo Steyr in der SKF Österreich AG, einem der Hauptsponsoren des kostenlosen Programmierclubs für Kinder und Jugendliche, zu Gast. Eingangs erhielten die 25 IT- und technikbegeisterten Kinder eine Führung durch den „Quality Technology“ (QT) Bereich des Wälzlagerherstellers. Highlight war dabei das Löten und Zusammenbauen eigener personalisierter Computermäuse.

Eine Gruppe Kinder posiert für das Foto

Im QT Bereich erfuhren die Kinder, wie Wälzlager auf Dauerbelastung getestet werden. Beim Erforschen der 3D-Drucktechnik erwiesen sich einige der Nachwuchstalente bereits als richtige Profis. Sie wussten genau, dass manche gedruckten Elemente nur eine Stützfunktion innehaben, und stellten so detaillierte Fragen, dass die Annahme naheliegt, sie könnten einen eigenen 3D-Drucker zuhause haben.

Kinder stehen vor einer Maschine.

Bereits in den vergangenen Jahren überraschten die QT Mitarbeiter mit großartigen Projekten. Es wurden bereits Ventilatoren, die man am PC anschließen kann oder LED-Würfel gebaut. Auch heuer haben sich die Mitarbeiter selbst übertroffen, denn die Kinder löteten, bauten und schraubten eigene Computermäuse zusammen. Die Gehäuse der Computermäuse wurden zuvor mit dem 3D-Drucker angefertigt. Mit dem Laser-Cutter wurden die Mäuse mit den Namen der Kinder personalisiert. "Ich freue mich, wenn wir durch spannende Projekte die Kinder für den technischen Bereich begeistern können“, sagt Johannes Abpfolter, Manager Operations QT in der SKF.

Zwei Kinder bauen Computermäuse zusammen

Im Anschluss durften Kinder wie immer Mini-Games mit Scratch programmieren. Je nach Wissenstand starten die jungen Programmiererinnen und Programmierer mit leichten Spielen, in dem beispielsweise der Hai den Fisch fängt, oder mit schwereren bis eigens erfundenen Games für die Profis. 

Kinder sitzen vor Laptops und Programmieren im Rahmen des CoderDojos Steyr in der SKF Österreich AG.

TIC-Geschäftsführerin Daniela Zeiner zieht eine positive Bilanz hinsichtlich der Geschlechterverteilung: „Es ist besonders erfreulich, dass mit 14 Mädchen mehr als die Hälfte der Teilnehmenden weiblich waren. Das war uns gemeinsam mit der SKF ein besonderes Anliegen, damit auch die Girls in die Welt der Technik eingeführt werden und vielleicht einmal diesen Weg für sich wählen.“ Ebenso bemerkenswert ist, dass rund die Hälfte der Kinder ganz neu bei CoderDojo Steyr dabei sind, was zeigt, dass hier nicht nur Platz für Stammprogrammierer:innen sondern auch für neu motivierte Kinder ist.